Sanierungsaufwand: Was du wirklich wissen musst

Planst du eine Renovierung oder Sanierung? Dann hast du sicher schon mal vom „Sanierungsaufwand“ gehört. Aber was steckt eigentlich konkret dahinter? Sanierungsaufwand beschreibt die Arbeit, Zeit und Kosten, die für die Verbesserung oder Wiederherstellung von Gebäuden nötig sind. Dabei geht es nicht nur darum, wie viel Geld du ausgibst, sondern auch welche Handwerksarbeiten anfallen und wie lange alles ungefähr dauern wird.

Oft unterschätzen viele, wie viel hinter einer Sanierung steckt. Man denkt vielleicht nur an die sichtbaren Aufgaben wie das Streichen der Wände oder den Austausch von Türen. Doch in Wahrheit gibt es viele weitere Faktoren, die den Aufwand beeinflussen können.

Welche Faktoren bestimmen den Sanierungsaufwand?

Zuallererst verändert sich der Aufwand je nachdem, wie alt das Gebäude ist. Ältere Häuser brauchen meist viel mehr Arbeit – hier stimmst du oft auf Überraschungen ein, wenn zum Beispiel die Türzargen verzogen sind, der Boden uneben oder gar Feuchtigkeit im Mauerwerk steckt. Wichtig ist, dass du vor Beginn der Sanierung genau auf den Zustand der Bausubstanz schaust. Manchmal lohnt sich eine professionelle Begutachtung.

Dann kommt es stark darauf an, wie aufwendig deine Wünsche sind. Willst du nur die Innentüren austauschen und neue Zargen montieren? Das ist oft überschaubar. Planst du jedoch gleichzeitig energetische Sanierungen wie bessere Dämmung oder Fenster mit 3-fach Verglasung, wird der Aufwand deutlich größer. Je mehr Handwerksbereiche betroffen sind, desto länger dauert es meistens.

Tipps, wie du den Sanierungsaufwand besser einschätzen kannst

Frag möglichst früh Experten nach einer Einschätzung. Die Erfahrung von Tischlern, Bauhandwerkern oder Innenausstattern hilft dir, versteckte Kosten zu vermeiden. Außerdem solltest du dir gut überlegen, ob es nicht günstiger oder schneller geht, bestimmte Aufgaben selbst in die Hand zu nehmen, etwa beim Abbau alter Möbel oder beim Ausmessen für Türen. Doch überfordere dich nicht selbst – manche Arbeit braucht Profis.

Ein weiterer Tipp: Teile dein Projekt in einzelne Schritte und setze Prioritäten. So behältst du die Kosten im Blick und kannst die Sanierung besser steuern. Willst du zum Beispiel zuerst nur den Boden neu machen und später die Türen erneuern? Oder wird das alles parallel erledigt? Das wirkt sich deutlich auf deinen Zeitplan und die Gesamtkosten aus.

Und zum Schluss: Nutze nachhaltige Materialien, die langlebig sind. Zum Beispiel sind Türen aus hochwertigem Holz oft zwar nicht die günstigsten, halten aber auf lange Sicht sehr lange und sparen so später weitere Renovierungen. So kannst du im Sanierungsaufwand auch langfristig sparen.

Mit diesen Basics hältst du deinen Sanierungsaufwand in einem realistischen Rahmen und machst dein Renovierungsprojekt erfolgreich. Denk immer daran: Eine gute Planung ist die halbe Miete!