Wenn du über eine graue Emissionen, die Treibhausgase, die bei der Herstellung, dem Transport und der Entsorgung von Baustoffen entstehen. Sie gehören nicht zum Heizen oder Kühlen – sie sind schon da, bevor du die erste Wand streichst. denkst, denkst du oft an die Heizkosten. Aber die größte Klimabelastung deiner Immobilie kommt nicht aus dem Kamin – sie kommt aus den Wänden, dem Boden, den Türen. Jede Holztür, jede Dämmplatte, jeder Zementblock hat eine Geschichte: Wie viel Energie wurde verbraucht, um sie herzustellen? Wie viele Tonnen CO₂ wurden freigesetzt, bis sie in deinem Haus standen? Das ist die graue Emissionen, die Treibhausgase, die bei der Herstellung, dem Transport und der Entsorgung von Baustoffen entstehen. – und sie sind oft doppelt so hoch wie die Betriebs-Emissionen über 20 Jahre.
Du kannst eine neue Heizung einbauen und denkst, du hast alles getan. Aber wenn du alte Holztüren durch billige Kunststoff-Türen ersetzt, die aus China importiert wurden, dann hast du vielleicht Heizkosten gesenkt – aber die Baustoffe, Materialien, die beim Bau oder der Sanierung von Gebäuden verwendet werden, wie Holz, Beton, Dämmung oder Metall. deiner Wohnung haben jetzt eine viel größere Klimabilanz. Die CO2-Fußabdruck, die Gesamtmenge an Treibhausgasen, die direkt oder indirekt durch eine Aktivität, ein Produkt oder ein Gebäude verursacht wird. einer Holztür aus regionaler Tischlerei ist oft nur ein Bruchteil einer industriell gefertigten Tür. Und das ist kein Marketing-Gerede – das sind Zahlen aus der Baupraxis. Wer heute sanieren will, muss nicht nur die Wärmedämmung im Auge haben, sondern auch, was hinter der Wand steckt.
Du brauchst keine perfekte Lösung. Aber du kannst anfangen, nachzudenken: Woher kommt das Material? Ist es recycelt? Ist es lokal produziert? Eine Holztür von einer Tischlerei in der Nähe braucht weniger Transport, weniger Verpackung, weniger Energie – und sie hält länger. Das senkt nicht nur die Nachhaltigkeit, die Fähigkeit, Ressourcen so zu nutzen, dass sie für zukünftige Generationen erhalten bleiben. deiner Immobilie – sie macht sie auch wertvoller. Denn wer heute baut oder sanieren lässt, denkt nicht mehr nur an den Preis – er denkt an die Zukunft. Und die Zukunft hat keine Lust auf billige Lösungen, die die Umwelt belasten.
In den Artikeln unten findest du konkrete Beispiele: Wie du bei einer Badrenovierung sparen kannst – ohne auf Qualität zu verzichten. Wie du die richtige WC-Installation wählst, die nicht nur praktisch, sondern auch ressourcenschonend ist. Wie du Risse in Wänden reparierst, ohne neue Materialien zu verschwenden. Und wie du deine Immobilie so modernisierst, dass sie nicht nur schön ist – sondern auch klimaverträglich. Es geht nicht darum, alles neu zu machen. Es geht darum, bewusster zu machen – was du wirklich brauchst.