Beim Kauf einer Immobilie in Portugal, ein Land mit spezifischen rechtlichen und finanziellen Regeln für ausländische Käufer. Auch bekannt als Portugiesische Immobilienmarkt, bietet es günstige Preise – aber auch viele Fallstricke. Die Finanzierung Portugal funktioniert nicht wie in Deutschland. Deutsche Banken lehnen meistens ab, portugiesische Banken verlangen hohe Anzahlungen und prüfen deine Einkünfte streng. Du kannst nicht einfach einen Kredit in Deutschland aufnehmen und das Geld nach Portugal überweisen – das funktioniert nicht, und wer das glaubt, verliert oft seine Anzahlung.
Was viele nicht wissen: Die Finanzierung, der Prozess, bei dem ein Kreditgeber Geld für den Immobilienkauf bereitstellt. Auch bekannt als Hypothek, ist in Portugal eng mit dem Kaufvorvertrag, dem ersten verbindlichen Schritt beim Immobilienkauf, der oft als Arras-Vertrag bezeichnet wird. Auch bekannt als Contrato de Promessa de Compra e Venda, verbunden. Dieser Vertrag bindet dich – aber nur, wenn er richtig aufgesetzt ist. Viele Deutsche unterschreiben ihn ohne rechtliche Prüfung, denken, sie hätten einen "Sicherheitsschein", und verlieren dann ihre 10.000 Euro Anzahlung, weil der Verkäufer den Vertrag bricht oder die Immobilie nicht existiert. Ein portugiesischer Notar prüft nicht deine Finanzierung – er prüft nur die Eigentumsurkunde. Du brauchst einen Anwalt, der auf Auslandsimmobilie, eine Immobilie, die außerhalb des Wohnsitzlandes erworben wird und spezielle rechtliche und steuerliche Regelungen erfordert. Auch bekannt als Fremdland-Immobilie, spezialisiert ist. Er sorgt dafür, dass dein Kreditvertrag mit dem Kaufvertrag verknüpft ist, dass du keine unerwarteten Gebühren zahlst und dass du die Immobilie wirklich bekommst, wenn du den Kredit nicht bekommst.
Die meisten Finanzierungen in Portugal erfordern mindestens 30 bis 50 Prozent Eigenkapital – je nachdem, ob du als Resident oder Nicht-Resident kaufst. Die Zinsen liegen meist zwischen 3,5 und 6 Prozent, abhängig von deiner Bonität und der Laufzeit. Ein Kredit über 20 Jahre ist möglich, aber nicht einfach. Banken verlangen oft einen portugiesischen Arbeitsvertrag oder einen Nachweis von Einkünften aus Portugal. Wenn du nur aus Deutschland arbeitest, wird es schwierig. Du kannst auch eine deutsche Bank bitten, einen Bürgschaftsvertrag abzuschließen – aber das ist selten und teuer.
Was du wirklich brauchst: Ein klares Budget, einen portugiesischen Anwalt, einen Finanzberater, der in Portugal tätig ist, und keine Eile. Die meisten erfolgreichen Käufer warten mindestens drei Monate – sie prüfen die Immobilie, den Vertrag, die Finanzierung und die Steuern. Wer schnell handelt, zahlt den Preis. Die Postliste unten zeigt dir, was andere Käufer falsch gemacht haben – und wie du es besser machst.