Wenn du Auslandsimmobilien finanzieren, den Kauf von Wohnungen oder Häusern außerhalb Deutschlands, oft in Ländern wie Spanien, Italien oder Portugal. Auch bekannt als Auslandsinvestition, ist es ein Weg, der viele verspricht – aber nur wenige richtig verstehen. Die meisten deutschen Käufer denken an Sonne, Meer und Rendite. Doch hinter der Traumadresse steckt oft ein Vertrag, den sie nicht lesen, ein Bankkonto, das sie nicht kontrollieren, und eine Anzahlung, die sie verlieren, wenn sie nicht wissen, was der Arras Vertrag, ein verbindlicher Kaufvorvertrag im spanischen Immobilienrecht, der als Sicherheit dient, aber oft missverstanden wird. Auch bekannt als Arras Anzahlung, ist er der entscheidende Moment – nicht die Besichtigung.
Du kannst nicht einfach wie bei einer deutschen Wohnung den Kaufvertrag unterschreiben und warten, bis der Schlüssel kommt. In Spanien, Italien oder anderen Ländern gelten andere Gesetze, andere Notare, andere Fristen. Die Kaufnebenkosten, die zusätzlichen Ausgaben wie Grunderwerbsteuer, Notar, Registrierung und Steuerberatung, die beim Kauf anfallen. Auch bekannt als Zusatzkosten Immobilienkauf, sind oft höher als in Deutschland – und nicht immer absetzbar. Wer das nicht weiß, rechnet mit einer Rendite von 5 % und landet bei 1 % – nach Abzug aller Gebühren. Und dann kommt noch die Fremdwährungskredit, einen Kredit in einer Währung, die nicht die eigene ist, etwa in Euro, wenn du in Spanien kaufst, aber dein Einkommen in Deutschland hast. Auch bekannt als Auslandsfinanzierung, der dich bei Wechselkurs-Schwankungen in Schwierigkeiten bringen kann, wenn du nicht absicherst.
Du brauchst keinen Immobilienmakler aus dem Urlaub, keinen Anwalt aus der Werbung, und du brauchst auch keine Übersetzung, die Google Translate gemacht hat. Du brauchst jemanden, der weiß, wie ein Arras-Vertrag richtig aufgesetzt wird – mit Klauseln, die deine Anzahlung schützen, mit einer Prüfung der Grundbucheinträge, mit einer klaren Aufteilung der Kosten. Die meisten Probleme entstehen nicht durch den Bau oder die Lage, sondern durch einen falsch formulierten Vertrag. Und das lässt sich vermeiden – wenn du weißt, worauf du achten musst.
Die Beiträge hier zeigen dir genau das: Wie du einen Kaufvorvertrag prüfst, wie du die Steuerabsetzbarkeit von Nebenkosten nutzt, wie du dich vor Währungsrisiken schützt und warum ein Anwalt in Spanien nicht optional ist. Es geht nicht um Traumhäuser – es geht um sichere Transaktionen. Du findest hier keine Werbung, keine verkaufsoffenen Tipps, sondern klare Fakten – aus der Praxis, für echte Käufer, die nicht noch einmal einen Fehler machen wollen.